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Redenschreiben: Eine Dienstleistung |
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Angenommen: Sie sind auf eine Feier eingeladen und bringen einen schönen, bunten Blumenstrauß mit. Wie nett, wird sich der Gastgeber denken. Und eine persönliche Geste, wo ich doch Blumen so mag.
Aber wird er sich auch fragen, ob Sie die Blumen selbst gesät, gepflegt, gepflückt haben? Wahrscheinlich nicht.
Denn für Ihr persönliches Mitbringsel werden Sie sich von einem Experten – einem Gärtner oder Blumenhändler – beraten lassen haben, um das Passende zu finden. Eine Dienstleistung wie jede andere: Was zählt, ist das Ergebnis.
Ebenso verhält es sich mit Reden: Ob zu privaten Anlässen oder offiziell in Unternehmen und Verbänden. Auch hier – und gerade hier – zählt das Ergebnis und nicht der Weg, der dorthin führt.
Die Vorteile der Dienstleistung Redenschreiben liegen auf der Hand. Um nur drei zu nennen:
- Der Redner spart wertvolle Zeit – er lässt ja schreiben.
- Seinen Kopf zerbricht sich jemand anderes – gut für den Redner, der sich ganz auf seinen Auftritt konzentrieren kann.
- Die Zuhörer profitieren von einer Rede, die so geschrieben ist, dass auch Nicht-Experten alles verstehen.
Was macht ein Redenschreiber?
Nicht jeder gute Redner ist auch ein guter Redenschreiber. Oft fehlt ihm schlicht die Zeit, aber auch die Muße, Texte zu schreiben, die fesseln, überzeugen und beeindrucken. Externe Hilfe ist gefragt, am besten von einem Rhetorikprofi, einem Redenschreiber.
Ein Redenschreiber setzt sich ausführlich mit Inhalt und Fakten, aber auch mit der Persönlichkeit des Redners auseinander.
Der Redenschreiber recherchiert jedes Detail, sodass er selbst seinen Auftraggeber mit interessanten Kleinigkeiten für dessen Rede überraschen kann. Der Redenschreiber setzt sich auch mit der Zielgruppe auseinander: An wen ist die Rede gerichtet? Wie weit sind die Zuhörer mit dem Thema vertraut? Und am wichtigsten im gesamten Schreibprozess: Was ist die Botschaft?
Der Redenschreiber erstellt den Redetext mit internen Informationen und eigener Inspiration. Jedoch geht er immer mit dem Blick von außen an die Arbeit und kann so am besten einschätzen, wie und womit der Redner seine Zuhörer erreicht. Auch vermeintlich „trockene Themen“ bleiben so im Gedächtnis der Zuhörer hängen – und davon werden sie noch lange reden. |
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